Fliegenplage

Ruhig und friedlich könnte die Welt sein, wenn es nicht ein paar üble Flieger (sorry, Fliegen natürlich) gäbe. Solche, die es auf unsere Gesundheit abgesehen haben. Ungebetene Gäste mag ich ja nun einmal überhaupt nicht und werde künftig eine Dose Ungeziefer Spray mit an Bord haben. Mit dem Sprühkopf übe ich dann Zielschiessen. Dieses Einzelstück„Fliegenplage“ weiterlesen

shame, shame Bavaria

Als gebürtiger Bayer, auch wenn´s bloß Unterfranken war, schäme ich mich für das Versagen der Sicherheitskräfte im Olympiastadion. Es gab schon einmal Tote in dieser Umgebung. Gelernt haben die Organisatoren weder auf Veranstalter-, noch auf politischer Ebene, einfach GAR NIX. Wenn man da schon nicht nicht in der Lage ist, einfache Ziele zu eliminieren, was„shame, shame Bavaria“ weiterlesen

mission impossible

Kleider machen Leute, aber ein Taucheranzug noch keinen Taucher Was wäre das Leben, wenn man nur Erfolge verzeichnen könnte? Was nicht geht, geht eben nicht und da muss man auch einmal zurückstecken. Der Versuch war´s wert und wenn ich auch das Geburtstagsgeschenk (einen Taucher Schnupperkurs) meines Nachbarn nicht voll würdigen konnte: Man wird nicht dümmer„mission impossible“ weiterlesen

LULU

Schloss Ludwigslust ist eigentlich das Ergebnis einer Art Alimenten Zahlung. Im 14. Jhd. überschrieb der Herzog Friedrich Wilhelm I seinem jüngeren Bruder, nicht nur aus brüderlicher Liebe, nämlich gleich das ganze Dorf Klenow um ihm damit als Abfindung seinen standesgemäßen Lebenswandel zu ermöglichen. Denn nur so beugte er einer Teilung deren Erbe vor. Der war„LULU“ weiterlesen

Märchenstrasse B 106

Nur ein Märchenerzähler würde die B 106 mit der Route 66 vergleichen. Obwohl auch diese von „sea to shining sea“ führt, von der Ostsee bis zum Schweriner See. Und vor der richtig freundlichen Vereinigung mit den Alten Bundesländer ging diese Straße sogar bis Ludwigslust. Ob aus Großmannssucht der „Eroberer“ oder Gewinnstreben, wurde umgehend eine Autobahn„Märchenstrasse B 106“ weiterlesen

abgeschminkt

„Hände küssen, Hüte rücken, Kniee beugen, Häupter bücken, Worte schrauben, Rede schmücken, Wer, dass diese Gaukelei, Meinet, rechte Freundschaft sei, kennet nicht Betrügerei“ – diese Zeilen sind nicht von mir, sondern Friedrich von Logau hat dafür die Feder geführt. Er lebte von 1605 bis 1655 und gab diesem zeitlosen Gedicht die Überschrift Geschminkte Freundchaft. DSF„abgeschminkt“ weiterlesen

singe wem..

Gesang gegeben, so heißt es in der letzten Strophe des Gedichtes „Freie Kunst“ von Ludwig Uhland (1787-1862). Recht hatte der deutsche Dichter, Germanist, Jurist, Literaturwissenschaftler und Politiker (Mitglied des Paulsparlaments) in einer Person. An diese Zeilen musste ich am vergangenen Samstag denken. Das gab es wieder einmal die Nachfolgeveranstaltung des am 24. Mai 1956 in„singe wem..“ weiterlesen

F.F.

„Frohe Fingsde. lauteten für uns Frankforder Bube damals die Wünsche zu Beginn der Pfingstferientage. Das am wenigsten erklärbare Kirchenfest hat zwar die Entsendung eines Heiligen Geistes an die Jünger zum Inhalt, angekommen ist der aber offensichtlich nur bei wenigen Auserwählten. Ich gehöre nicht dazu und das war wohl auch seinerzeit der Grund für meinen Kirchenaustritt..„F.F.“ weiterlesen

essen und schwimmen

„Direkt vor dem Schwimmen sollten Sie nichts essen Die Nahrungsmittel befinden sich anschließend im Magen und durch die Bewegung kann es zu Krämpfen oder Magenverstimmungen kommen“. „Dennoch sollten Sie nicht auf nüchternem Magen zu Schwimmen beginnen. Essen Sie am besten eine halbe Stunde vor dem Schwimmen eine passende Mahlzeit. Dadurch hat der Körper genügend Zeit„essen und schwimmen“ weiterlesen

Der Zug war pünktlich..

so lautet der Titel einer 1949 veröffentlichten Erzählung eines unserer Literatur Nobelpreisträger (nicht dem mit dem Nazi Touch). Seine, passend zum Tag der Arbeit verfasste, satirische „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ war in den 70er und 80er Jahren an vielen bundesdeutschen Hochschulen sogar Pflichtlektüre. Und seine, nicht ganz negative, Einstellung zur RAF beschäftigte in dieser„Der Zug war pünktlich..“ weiterlesen

Keine „Weinprobe“

WENDORF – ein Vorort der Hansestadt Wismar. In dieser Gegend gab es noch um 1910 nur zwei kleine Dörfer und einen Erbpachthof. Als Seebäder in Mode kamen wurden dann einige Villen und Mehrfamilienhäuser gebaut. Inzwischen hat sich der Ort gemausert. Die Lage an der Ostseeküste ist begehrt und die Grundstückspreise deutlich gestiegen.. Ein weithin sichtbares„Keine „Weinprobe““ weiterlesen

erst puzzlen, dann grillen

Auch wenn die abgebildete Uhr schon über 130 Jahre alt ist, die abzulesende Zeit stimmt immer noch recht genau. Die, zum Kauf motivierende, Zeitangabe auf der Produkt Verpackung dagegen, ist (für den Normalbürger) übertrieben geschönt und m.E. nur von speziell geschulten Anwendungstechnikern nachzuvollziehen. In den angegebenen 30 Minuten konnte ich gerade einmal die Verpackung öffnen,„erst puzzlen, dann grillen“ weiterlesen

Danke

Natürlich freut man sich über kleine Geschenke. Auch wenn man sie eigentlich nicht unbedingt mehr braucht. Das Auto hatte ich schon und Lebenszeit ist inzwischen wichtiger als Geld – leider nicht zu kaufen. Ich bin sicher, derjenige, der mir zum Geburtstag (den ich seit 27 Jahren nicht mehr feiere, weil solche Tage das Finale immer„Danke“ weiterlesen

„Höhere Mathematik“

Diese Bezeichnung entspricht dem Sprachgebrauch von Hochschulen und gehört zu den Grundelementen des mittleren Bildungsweges. Es werden Teilgebiete der Mathematik als Grundlage für Natur- und Ingenieurswissenschaften vermittelt. Sorry, für mich – in meiner schnöden kaufmännischen Ausbildung war da kein Platz für. Und so staune ich voller Ehrfurcht über das Ergebnis meiner kürzlich getätigten Bestellung aus„„Höhere Mathematik““ weiterlesen

Doppelkopf a`la MeckPomm

Doppelkopf ist eigentlich ein, in nördlichen Regionen Deutschlands verbreitetes Kartenspiel, das sich angeblich vom Schafkopf Spiel ableitet. Genau wird das der am 27. März 1982 in Braunschweig gegründete Deutsche Doppelkopf Verband e.V. beantworten können. Schafkopf wiederum, wird schon seit 1895 nach festen Regeln gespielt. Und zwar überall in Bayern und Franken. Das Schafkopfspiel ist dort„Doppelkopf a`la MeckPomm“ weiterlesen

impfen – ja bitte!

Jeder, der einigermaßen klar im Kopf ist, weiß um die Bedeutung des Geimpft Werdens. Nur ein paar Hirnverbrannte sind da anderer Meinung. Um die wäre es dann ja eigentlich auch nicht schade. Ärgerlich nur, daß für normale Menschen diese seltsamen Querdeppen zum Risikofaktor werden – und die Allgemeinheit dann letztendlich auch noch für deren Behandlungskosten„impfen – ja bitte!“ weiterlesen

Javanischer Weihrauch

so lautete die arabische Bedeutung luban gawi (korrekte arabische Buchstaben gibt meine Tastatur nicht her), auf die in latinisierter Form über spanisch-katalanisch benjui, der Ausdruck Benzoe entstand. Der deutsche Chemiker Mitscherlich nannte den Kohlenwasserstoff Benzol und Justus von Liebig taufte ihn auf den Namen Benzin um. Herr Benz, der bekanntlich das Automobil erfand, hat mit„Javanischer Weihrauch“ weiterlesen