finis

Der Abschied ist kein Finale, so sang seinerzeit Caterina Valente. Und, wie in fast jedem populären Lied der damaligen Zeit steckt da vielmehr drin, als es heute – nur um eine herauszugreifen – die sogar von unserem Bundespräsidenten goutierte, Feine Sahne Fischfilet Horror-Gruppe je in ihren (Gehirn)Kasten bekämen.

In der momentanen Situation in den überfluteten Gebieten scheint es mir nicht angebracht von einem bunten Leben mit leuchtenden Farben, auf Seen und an der Ostseeküste, zu berichten. Oder auch Geschichten aus unserem, diesmal verschonten, Land zu erzählen. Über Ursache und Wirkung dieser Katastrophe zu parlieren ist sowieso ein Privileg unserer neuen Öko Radikalen. Deren selbsternannte „Experten“ und „Innen“ haben ja auch sofort Schuldzuweisungen und Besserwissen parat.. Das Unglück ist (wieder einmal) passend zum Wahljahr gekommen..

Die, nun nicht mehr lebenden, Menschen in den betroffenen Katastrophengebieten, in einer Landschaft, der man Grenzen nicht ansieht oder ansehen muss, die hatten keine Chance – und das, obwohl sie eigentlich nur ihrem Alltag nachgingen und kein Risiko suchten. Das waren keine Hasardeure, die für ein Selfie einen Abhang (oder auch eine Steilwand) hinunter kullerten oder, sich wagemutig und ohne Kenntnisse und passender Ausrüstung, in die Berge oder auf das Meer wagten. Teilweise sogar arrogant, gegen gegen den Rat Einheimischer. Da bleibt mein Mitleid stets in Grenzen und meine Achtung gilt den Rettern.

Es gibt wohl irgendwo ein Glücks-Konto, von dem man weder Kontostand, noch Anzahl der tolerierten Buchungen kennt. Nach der letzten steht dann finis..

7 Kommentare zu „finis

  1. Ein Trauerspiel für sich zeigen uns die wie immer „besorgten“ Berufsbetroffenen. Hauptsache, gesehen werden und am nächsten Tag bunte Fähnchen an öffentliche Gebäude und Polit Vereinskirchen hängen..
    Da einige meiner „follower“ auch in den betroffenen Gebieten leben, lege ich auf WP erst einmal eine Pause ein. LG, Jürgen

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  2. Da stimme ich Dir vollkommen zu. Eine solche Tragödie kann leider jeden treffen, besonders wenn man am Wasser wohnt. Meist denke ich bei solchen Bildern an die Tiere, denen man nichts erklären kann. Aber auch den armen Menschen ist jetzt vieles unerklärbar. Sie haben mein vollstes Mitgefühl.

    Was ich furchtbar und unverzeihlich finde, sind die gestrigen Bilder vom witzelnden Kanzlerkandidaten Laschet. Hier wurde mir gezeigt, wen ich auf keinen Fall wählen werde. Hallamarsch anstatt Nationalhymne!? Ihn will ich ganz bestimmt nicht ‚rein lasse‘ – ins Kanzleramt.

    Sorry, ich werde sonst selten politisch, aber das macht mich wütend. Liebe Grüße, Gisela

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  3. Es sind Katastrophen, die überall vorkommen und trotzdem ist man jedesmal fassungslos. Ein Lichtblick ist tatsächlich der Zusammenhalt der Leute, ähnlich wie auch damals an der Elbe und und und. Ärgerlich dagegen die Wahlkampf Katastrophen Touristen. Da hat ja sogar eine Nachwuchs Schriftstellerin ihren wohlverdienten Urlaub unterbrochen .

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