Das alte Haus am Pfaffenteich

.. das hat schon viel erlebt, ein Wunder, dass es noch nicht zittert oder bebt. Schon aufgrund der in den letzten Jahren geübten Scheinheiligkeit eines Ministers, dessen Job die Wahrung des Rechts und des inneren Friedens war. Und sich genau um das erstere nicht einen Deut scherte – in eigener Sache. (Quelle: WIKI, wie fast immer)

Bekanntlich fördert eine angenehme Umgebung das Betriebsklima und letztendlich die Arbeitsleistung. Und genau aus diesem Grund residieren hier die Garanten für unsere innere Sicherheit. Für Recht und Ordnung sozusagen. Oder etwa nicht??

Eine hübsches Plätzchen haben sie sich ausgesucht, unsere fleißigen Staatsdiener in Schwerin. Das ehemals, 1840-46 als Kaserne und Arsenal, vom Haus- und Hof Baumeister Demmler, im Stil der florentinischen Spät Renaissance, errichtete Gebäude am Schweriner Pfaffenteich, ist der Arbeitsplatz wichtiger Beamter und Sitz des Innenministeriums, der Landeszentrale für Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz MV und des polizeilichen Informations- und Analyseverbundes in der Landespolizei MV . (Interessant, was es so Alles gibt).

Es muss also nicht immer das Schloß mit dem goldenen Dacherl sein, etwas abseits vom Schuss – äh, Schloß natürlich, lässt es sich vielleicht auch gut leben, arbeiten meinte ich..

Vor allen Dingen ganz oben im Turmzimmerchen und mit phantastischem Ausblick, kann man bestimmt der Regelbeförderung oder vielleicht besser, auch gleich der vorzeitigen Pensionierung, ganz gut entgegenträumen. Stundenlang, denke ich..

Oder man macht sich Gedanken über „die Zeit danach“. So wie z.B. der vorherige Hausherr, der auf Usedom an einem See für Kleingeld ein paar qm Land kaufte, auf dem kurz vorher illegal Erdreich über die Grundstückgrenze in den See gekippt wurde und der sich auch nicht an einem Bauverbot nach §30 BNatSchG störte. Im Gegenteil, da konnte er gleich noch die frühere Wasserfläche aus Bundeseigentum dazukaufen. Damit förderte er ja schließlich den Tourismus – mit seinen errichteten Ferienhäusern. Nur, das mit dem Schiesstraining im braunen Umfeld und der Kauf einer Waffe bei seinem Nordkreuz Freund, das war dann endlich Grund für seinen vorzeitigen Auszug, am 17. November 2020, aus dem hübschen Büro mit Blick auf den, bestimmt schlammfreien, Teich.

Böse, Böse, da rutschte mir jetzt total ungewollt😊 ein falsches Bild in die Idylle. Ob das, von den ehrbaren Kaufleuten in Frankfurt am Main erworbenen, Masken oder dem Bremer Wirecard Zocker Geld kommt – nein, nein, bestimmt nur von meinen abwegigen Gedanken an so etwas..

Vielleicht werden ja Ende September ein paar Fenstergucker Plätze frei. (Hoffentlich)

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