watermusic

Bekanntlich gibt es von Friedrich Händel ( 1685-1759) eine Sammlung von drei Suiten mit Ouvertüren und einundzwanzig (!) „Tanzsätzen mit repräsentativem Charakter“. So steht es in jedenfalls in „Wiki“. Da muss ich meine bildungsferne Vergangenheit beklagen. Ob es an den Lehrern lag, oder an mir: vorbei ist vorbei.

Die ganze Zusammenstellung muss damals einem englischen König recht gut gefallen haben. Obwohl der Regent ja eigentlich bloß ein Hannoveraner war. Im Juli 1717 unternahm einmal der Vorfahre der Prügel- und Pinkel Dynastie eine Lustfahrt auf der Themse und ließ sich seinen Ausflug musikalisch untermalen.

Die Musik komponierte Händel also vor 230 Jahren. Ich wiederum, von Natur aus bescheiden, kam erst ein paar Jahre später (1944) auf diese Beste aller Welten. Den gleichen Vornamen. wie der des importierten Nixnutz, habe ich auch. Trotzdem ist es natürlich unangebracht, meine eigenen Bootsfahrten mit Händel zu untermalen.

Weil aber ganz ohne Lärm unser See vielleicht etwas vereinsamen würde und auch die „Lustfahrten“ verflachen könnten, habe ich mir eine Beschallung für unsere Mini-Rentner-Yacht gegönnt. Das selber singen habe ich, in Erinnerung an meinen ersten schulischen Gesangsvortrag (Ergebnis: setzen 6) der, mir glücklicherweise wohlgesonnenen Fauna, gar nicht erst zugemutet.

Die Auswahl meiner, selbst mühsam zusammengestellter, Musiksammlung zeugt von meinem erlesenen Geschmack -hat schon seinen Grund, wenn ich weit in die Mitte des Sees herausfahren muss um niemanden zu belästigen. Aber dann: richtig laut. Hört ja (fast) keiner.

Versprochen ist versprochen (nicht wahr, lieber Blogger Freund😂) und so war es, nicht nur für Enten und meinen Lieblingsschwan, ein besonderer Genuss (?), den Songs of Ireland zu lauschen, In der gewohnten Dubliner Qualität (200 Watt PLUS)..

Wird schon seinen Grund gehabt haben, weshalb der See plötzlich wieder mir ganz alleine gehörte..

Doch wie im richtigen Leben: Einen Fan hat jeder und für diese treue Kreatur lege ich demnächst „Schwanensee“ auf.

Die schönste Melodie gibt es leider nicht mehr – das Ansauggeräusch und den kernigen Auspuffklang eines leistungsstarken Motors. Böse GRÜNE Welt!

7 Kommentare zu „watermusic

  1. Mein Nachbar ist ja Taucher, wer zur MIG kommt, kann auch das Bötchen an eine Kordel binden.. Aber Pumpe (mit Schaltet (!), Kontrolleuchte und Geräusch gibt’s. Hat normalerweise Dauerstrom und soll autom. anlaufen. Gesehen habe ich das Teil noch nicht (muss noch unter dem Tank sein), aber als „serienmäßig“ ist es extra erwähnt.. Das mit der Selbstlenzung klappt aber richtig gut, die Stopfen brauchte ich bisher noch nicht weil das Boot ja im Schuppen jedesmal aus dem Wasser geholt wird.🚤

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  2. Du weisst doch: Unsinkbar ist jedes Boot, bis es untergeht. 😉

    Nee oder; die haben da echt eine elektrische (!) Pumpe eingebaut? So ein Blödsinn. Wie groß soll die Bilge denn sein?

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  3. Ha, Ha! Unsere Mini Yacht ist zwar selbstlenzend, aber für so eine Art Bilge (dort ist der Tank eingebaut) gibt es noch eine solche (eigentlich überflüssige, elektrische)Pumpe..😊 Und eigentlich soll das Teil ja auch unsinkbar sein (behaupten die polnischen Schiffsbauer, bezw. Laminat Verarbeiter). Ausprobieren will ich es nicht und werde an dem evtl. auftauchenden Eisberg vorbeisteuern..🚤

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  4. Lenzpumpe? Auf dem Bötchen?

    Vielleicht solltes Du doch noch einmal die Bedienungsanleitung durchlesen. Nicht, dass Du das noch mit der Bordtailette verwechselst. 😉 🙂 🙂

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