singe wem..

Gesang gegeben, so heißt es in der letzten Strophe des Gedichtes „Freie Kunst“ von Ludwig Uhland (1787-1862). Recht hatte der deutsche Dichter, Germanist, Jurist, Literaturwissenschaftler und Politiker (Mitglied des Paulsparlaments) in einer Person.

An diese Zeilen musste ich am vergangenen Samstag denken. Das gab es wieder einmal die Nachfolgeveranstaltung des am 24. Mai 1956 in der Schweiz eröffneten GRAND PRIX d´ EUROVISION DE LA CHANSON..

Lys Assia gewann in Lugano diesen Wettbewerb und Freddy Quinn ging leer aus. Übrigens waren damals Tanzschritte als Untermalung des vorgetragenen Liedes unerwünscht. Unvorstellbar für uns heute, da mussten die Teilnehmer ja noch richtig singen können. So war es bis 2001 und bis dahin wurde Musik auch nicht als störend empfunden..

Eine gute Stimme ist bei dem heutigen EUROVISION SONG CONTEST inzwischen zweitrangig. Die Show ringsum muss stimmen und die Teilnehmer möglichst schrill sein. Die Texte bitte politisch oder sozialkritisch gehalten und ein bisschen gendern gehört mittlerweile dazu. Warum eigentlich nicht, wir leben ja in einer modernen Zeit.

Auch wenn ich mittlerweile schon betagt bin, den Thüringer Song Contest auf der Wartburg (im 13. Jhd.) habe ich doch nicht miterlebt. Vom Hörensagen weiß man aber, dass damals der Verlierer gehenkt werden sollte. Das war vor dem Start halt so ausgemacht. Heute wünschen böse Menschen man möge den / die Sieger so belohnen.

Weil die Zeit vorangeht, man sich über Geschmack ja vortrefflich streiten kann und so alte Säcke wie ich ja auch gar nicht wissen, was überhaupt heutzutage in der Musikszene angesagt ist: Die Erinnerungen von damals sind noch vorhanden. Ich habe sie gerade auf einen Stick gebracht.

Last, not least: Congratulazzione Italia

18 Kommentare zu „singe wem..

  1. Mitnichten, obwohl: Beide hatten einmal fähige und honorige Vorturner. Und dann ging es auch bei Beiden begab. Und dennoch machen bei Beiden einige Wenige immer noch gutes Geld (zumindest für sich selbst..)🙂

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  2. Hansa bereitet sich bekanntlich auf die 1. Liga vor und hatte daher gerade eine freie Stelle anzubieten.. Und Bremen wird ja noch einige Notverkäufe tätigen. Für kleines Geld ist dann u.U. in unserem Dorf noch ein Weser Söldner unterzubringen.😊😊

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  3. Man merkt, Du hast von Fußball echt keine Ahgnung. Man braucht mindestens 11 Spieler. Ich denke, soviel gibt es in ganz MeckPomm nicht, denn selbst Hansa musst ja zukaufen und den Bremer Schwede verpflichten 😉

    Bremer Gäste mögen ja in Quarantäne kommen (zuzutrauen wäre den MeckPommern auch das) – aber zwischen Gast und Grundstückseigentümer sollte man schon unterscheiden. 😉

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  4. Die Frankfurter Bube waren gastfreundlich und machten 4 Mal das Tor weit auf, genau wie die benachbarten Mainzer. Andere waren da egoistischer (die letzten 10 Mal😊). Bad Kleinen könnte noch einen Trainingspartner gebrauchen, die Herbergen machen gerade wieder auf. Und „Werder“ ist ja eh‘ ein Begriff hier (Kaninchenwerder und Ziegelwerder). Da werden sich die Fussballer bald heimisch fühlen. Deren Vorstand und Trainer braucht hier aber keiner. Bremer Gäste kommen sofort in Quarantäne.😊

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  5. Du musst die Werder gegen Frankwurst ansehen. Das Ergebnis wird Dich überraschen. 🙂 🙂

    Touristen schauen und fahren schnell wieder weg, weil sie das Elend nicht solange ertragen können. 😉

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  6. Eine Wiederholung des „Werder 1.Liga Endspiels“ wäre genüsslicher gewesen. Ich habe zwar keine Ahnung von Fussball, aber Weltklassemannschaften sehr ich immer gerne zu..😊 Und wie Rafena/Robotron den Immobilienhaien zugespielt wurde ist eine der traurigen Meisterleistungen der ehem. Treuhand..☹️ Im Übrigen ist das Leben in MeckPomm ein einziges Highlight und zieht genau deshalb wieder in Scharen die Touristen an😊😊

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  7. Okay, Samstagabend in MeckPomm ist sicherlich kein Highlight. Aber ist dann vor lauter Langeweile das anzusehen?
    Schwarz/weiss, EdelhlozImitat – heißt das bei Euch nicht mehr: Patriot Rafena im schicken, zeitlosen Plastemantel? 🙂 🙂

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  8. Als „Zuschauer der ersten Stunde“ (schwarz/weiss im Edelholz Imitat) und mit einem 18 cm Spulen Tonbandkoffer auf dem Tisch, ist man eben neugierig auf den Fortschritt in der Kulturbranche..😊😊

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