friendly fire

Über den „D- Day“, den Tag der Landung der Alliierten in der Normandie, also die Operation „Overlord“ am 06. Juni 1944, sind die Geschichtsbücher ja voll bis obenhin. Der Erfolg kostete Tausenden Soldaten das Leben. Und es ist, gerade für uns Deutsche, nur anständig, deren zu gedenken. Was ja auch in löblicher Weise alljährlich von unseren Volksvertretern zelebriert wird.

Nicht vergessen sollten wir aber auch die 749 Soldaten und Seeleute, die am 26. und 27. April 1944 anlässlich der Vorbereitungen (die US Truppen erprobten in Slapton Sands bei Devon mit der Landungsübung „Exercise Tiger“ den D- Day) durch überwiegend eigenen Beschuss getötet wurden.

Wie diese Katastrophe entstand und wer letztendlich dafür verantwortlich war ist zu googeln. In den Festreden kommt da nichts von vor.

Verschwunden im Bewusstsein und wie ein Irrlicht der Geschichte, ist leider weitgehend dieses tragische Ereignis. Obwohl wir ohne den Tod dieser, im Jubel über den Erfolg vergessenen, Männer heute vielleicht gar nicht am Leben wären.

Seltsam auch, dass unsere Berufsbetroffenen in Staat und Kirche darüber nicht mehr nachdenken..

6 Kommentare zu „friendly fire

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