Ein Buch vom Sport

Bücher können motivieren. Eines davon fiel mir beim Aufräumen und Zuordnen der Vergangenheit gerade in die Hände:

Nicht nur um jeglichem Rechtsstreit vorzubeugen, stelle ich die mir bekannten Informationen über die Urheber und Vertriebspartner des 1930 dem deutschen Rad-Weltmeister WALTER RÜTT gewidmeten Buches in den Vordergrund.

Die Geschichte der Tour de France , des berühmtesten Radrennens der Welt, begann schon 41 Jahre vor meiner Geburt und es ist eine spannende Geschichte. Es gab, wie in jeder Sportart, Helden und Verlierer, Skandale und Skandälchen und – hinreichend bekannt – Dopingfälle und sogar Tote. Wie nicht nur neuerdings und bestimmt auch in jeder Sportart, ist „das große Geld“ für Akteure, Funktionäre und Trittbrettfahrer in den Vordergrund gerückt.

Ein Weltmeister bekommt heute gut dotierte Werbeverträge, aber wohl kaum ein Buch gewidmet. Auch wenn sich Ghostwriter ein Stück von dessen Ruhm (und dem finanziellen Kuchen) genehmigen. 1930 war das noch ganz anders..

Auch wenn ich (vor -zig Jahren!) absolut nicht zu den Großen der Zunft zählte und ich daher von einem Profivertrag so weit entfernt, wie der Saturn von der Erde, war – ein wenig hat das Buch geholfen die kleinen Ziele zu erreichen, die in meinem Bereich lagen.

Die Tour de France 2021 soll am 02. Juli in Dänemark gestartet werden. Derzeit kann man täglich im TV (Eurosport) den Rad Klassiker Paris – Nizza, das Rennen zur Sonne, verfolgen. Zu diesem Event wurde im Jahr 1933 das erste Mal der Startschuss gegeben.

11 Kommentare zu „Ein Buch vom Sport

  1. Urheberrecht endet gem. § 64 UrhG 70 Jahre nach dem Tode des alleinigen Urhebers, im Falle mehrere Urheber richtet sich das Ende nach § 64 UrhG. Deshalb erschien ja auch „Ein Krampf“ neulich neu. (Schnell klicken, sonst kommt die Lehrerin mit dem Rotstift zu „neulich neu“!

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    1. Und du bist gaaanz sicher, dass im Fussball nicht gedopt wird?? Gestern hätte ich es einer Nordlicht Mannschaft fast unterstellt🙂 Und bei der Tour gibt’s auch für den, den die Rennfahrer stören, ausser Werbung noch schöne Landschaften zu sehen.

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      1. Sicher wird da auch gedopt.
        Aber wer mehr Tore schießt, gewinnt (meistens).

        Nur radeln sie stundenlang durch die Gegend und wenn dann im Ziel so ein ganzer Tross (Verfolgerfeld wird das wohl genannt) ankommt, werden alle gleich gezeitet, egal, ob Position 3. 20. oder 110, auch wenn ggfs. Minuten dazwischen liegen. Warum also sollte ich versuchen, dann (im Pulk) meine Position zu verbessern.

        Außerdem stundenlang beim Radeln zusehen … wenn Du auf schöne Landschaft Wert legst:


        😉 War doch klar, dass das kommen musste. 🙂

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      2. Du hast nicht ganz Unrecht: Die TV gerechte Entwicklung der letzten Jahre machte den Sport nicht besser. Sprint anziehen und dann rausfahen, auch wenn man gerade einen guten Tag hat, das gab es früher nicht. Bei einem Rennen in Frankfurt, an dem ich teilnahm, wurden seinerzeit der Erste und der Zweitplacierte (?), also beide, disqualifiziert wegen „Nichtwahrnehmens Ihrer Chancen“. Die beiden fuhren mit grossem Vorsprung Arm in Arm durchs Ziel.. Zeitgleiche Wertung gab es damals nur, wenn sich auf der Zielgeraden innerhalb festgelegter Distanz ein Sturz (oder Defekt, glaube ich auch) ereignete. Und die Unart, als Sprinter bei einem Etappenrennen schnell ´mal ein paar (Flach)Etappensiege abzustauben und dann auszusteigen, einfach unmöglich. Ansonsten waren Rennfahrer damals nicht unbedingt Teamplayer und auch nicht so ferngesteuert (Knopf im Ohr). Letztendlich durften die auch ruhig ´mal ihrem Temperament freien Lauf lassen. Da griff man auch in rechnerisch aussichtsloser Position noch an. Weil man sich momentan gut drauf fühlte. Ging a auch manchmal gut.. Und weil ich all diese Alpenetappen der Tour schon einmal gefahren bin (mit dem Motorrad!!😊) sehe ich gerne ein bisschen zu.

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      3. Mit meiner Mini Drohne (zum Üben) hätte ich da Probleme. Bis man an der Nordseeküste Wasser sieht, sind immer ein paar Stunden um. Oder man muss weit, weit raus. Soo große Akkus hat die Tello nicht.

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  2. Dann muss man seiner Frau eine Wunschliste in die Hand drücken und die große Drohne bestellen, ihr die Rechnung in die Hand drücken mit einem lockeren “ Liebe ist .. “ (Klappt manchmal). 🙂

    Keine Frage, als oller Radler wird es Dich interessieren; bei mir sind es eben andere Interessen, wobei Viele dann merkwürdigerweise 🙂 auch sagen, dass sie es langweilig finden (schau morgen bei mir unter „Vorfreude“ nach).

    Dann viel Spaß beim Radlschauen.

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  3. Mit Altig, seinem Bruder Willi und dem Rest der „Mannheimer Bande“ habe ich (als Jugendlicher) in der Frankfurter Festhalle gelegentlich trainiert. Franz Reitz und Tino Petry, ach ja, all die Unvergessenen, schenkten einem dann auch ´mal eine gebrauchten Reifen oder ein Reklametrikot. Das durfte man dann aber selbst im Training nur tragen, wenn man die Werbung teilweise) abklebte. Trotzdem war Olympia etwas zuu weit für mich😊

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